Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Vor dem Einstieg in ein intensives Training empfehlen wir besonders Anfängern oder Personen mit Vorerkrankungen einen ärztlichen Gesundheitscheck.
Inhaltsverzeichnis:
- Was ist Ausdauertraining?
- Warum ist Ausdauertraining so wichtig?
- Körperliche Anpassungen: Was passiert im Körper?
- Welche Sportarten eignen sich überhaupt?
- Ausdauer und Trainingsparameter erklärt
- Literaturverzeichnis
1. Was ist Ausdauertraining?
Ausdauertraining, oft auch als aerobes Training bezeichnet, wird allgemein als jede regelmäßig durchgeführte aerobe Aktivität definiert, die große Muskelgruppen einbezieht und mit einer ausreichenden Dauer sowie Intensität durchgeführt wird, um das Herz-Kreislauf-System zu fordern (Pollock, 1973).
Physiologisch gesehen beruht die Fähigkeit unseres Körpers, Arbeit zu verrichten, auf drei integrierten bioenergetischen Systemen in den Muskelzellen: dem Phosphagensystem, dem glykolytischen System und der oxidativen Phosphorylierung (Gastin, 2001). Während die ersten beiden Systeme Energie ohne Sauerstoff (anaerob) für kurze, explosive Belastungen bereitstellen, nutzt das aerobe System Sauerstoff, um Kohlenhydrate und Fette für langanhaltende Aktivitäten zu verbrennen (Gastin, 2001).
2. Warum ist Ausdauertraining so wichtig?
Die kardiorespiratorische Fitness (CRF), die meist über die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) gemessen wird, gilt heute als einer der stärksten Prädiktoren für die allgemeine Sterblichkeit (Bi et al., 2026). Eine Steigerung dieser Fitness ist mit einem deutlich geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und sogar bestimmte Krebsarten verbunden (Bi et al., 2026).
Wissenschaftliche Daten zeigen, dass bereits moderate Verbesserungen der CRF das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse um 10 % bis 30 % senken können (Bi et al., 2026). Neben der Krankheitsprävention verzögert ein gezieltes Training zudem altersbedingte gesundheitliche Einschränkungen und steigert die allgemeine Leistungsfähigkeit im Alltag (Bi et al., 2026).
3. Körperliche Anpassungen: Was passiert im Körper?
Wenn du mit dem Training beginnst, reagiert dein Körper mit faszinierenden Anpassungen, die man grob in zentrale (Herz-Kreislauf) und periphere (Muskulatur) Veränderungen unterteilen kann:
Das Herz-Kreislauf-System: Regelmäßiges Training erhöht das Schlagvolumen des Herzens und das gesamte Blutvolumen (Neufer, 1989). Dies führt dazu, dass das Herz pro Schlag mehr Sauerstoff zu den arbeitenden Muskeln transportieren kann, was sich oft in einem niedrigeren Belastungspuls widerspiegelt (Kubukeli et al., 2002).
Die „Kraftwerke“ der Zellen: In den Muskeln kommt es zu einer Zunahme der Anzahl und Größe der Mitochondrien (Neufer, 1989). Diese Organellen sind für die aerobe Energieproduktion zuständig; mehr Mitochondrien bedeuten eine effizientere Nutzung von Sauerstoff (Mølmen et al., 2025).
Bessere Durchblutung: Die Dichte der Kapillaren in der trainierten Muskulatur nimmt zu (Mølmen et al., 2025). Diese winzigen Blutgefäße verbessern den Austausch von Sauerstoff und Nährstoffen direkt am Muskel (Neufer, 1989).
Muskelfasern: Training kann die Eigenschaften Ihrer Muskelfasern optimieren, indem es beispielsweise den Übergang von schnell ermüdenden Fasern (Typ IIx) zu ausdauernderen Fasertypen (Typ IIa) fördert (Van Hooren et al., 2024)
4. Welche Sportarten eignen sich überhaupt?
Die optimale Sportart ist letztlich die, die du regelmäßig und mit Freude ausübst, denn das beste Training nützt nichts, wenn es keinen Spaß macht und du es nach zwei Wochen wieder aufgibst. Grundsätzlich eignen sich alle Ausdauersportarten, die große Muskelgruppen kontinuierlich beanspruchen:
- Laufen
- Radfahren
- Schwimmen
- Nordic Walking
- Rudern
- Tanzen
Entscheidend ist nicht, womit andere anfangen, sondern womit du anfangen willst, denn Motivation und Freude an der Bewegung sind der stärkste Prädiktor dafür, ob du langfristig dabei bleibst (Bi et al., 2026).
5. Ausdauer und Trainingsparameter erklärt
1. Maximale Sauerstoffaufnahme: VO2max
Dies ist der „Goldstandard“ für deine Ausdauerfitness. Sie gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff dein Körper pro Minute und Kilogramm Körpergewicht bei maximaler Belastung verwerten kann (Bi et al., 2026). Einfach gesagt: Wie groß ist der „Motor“ deines Herz-Kreislauf-Systems? Ein höherer Wert ist ein starker Schutzfaktor für deine Gesundheit (Bi et al., 2026).
2. Trainingsintensität und das FITT-Prinzip
Die Steuerung Ihres Trainings basiert auf vier Säulen, dem FITT-Prinzip (Storoschuk et al., 2025):
- Frequenz (Frequency): Wie oft trainierst du pro Woche? (Mølmen et al., 2025).
- Intensität (Intensity): Wie anstrengend ist die Einheit? Sie wird oft über den Puls oder das subjektive Empfinden (Borg-Skala) gemessen (Bi et al., 2026).
- Zeit (Time): Die Dauer der einzelnen Trainingseinheit (Storoschuk et al., 2025).
- Typ (Type): Die Art der Bewegung (z. B. Laufen, Radfahren) (Pollock, 1973).
3. Intensitätsschwellen (Thresholds)
Dein Stoffwechsel arbeitet je nach Anstrengung in verschiedenen Gängen. Man unterscheidet meist drei Zonen (Rosenblat et al., 2019; Bi et al., 2026). Das 5-Zonen-Modell ist ideal für fortgeschrittene Sportler:innen, die ihr Training für spezifische Wettkampfdistanzen feintunen möchten, da es mehr Spielraum für verschiedene Belastungscharakteristika bietet (Laursen & Jenkins, 2002). Für Einsteiger:innen ist das 3-Zonen-Modell besser geeignet, da es verhindert, dass man zu viel Zeit in einem mittleren Intensitätsbereich verbringt, was das Risiko für Überlastung erhöht und Anpassungen wie die Mitochondrienbildung weniger effizient fördern kann als ein polarisierter Ansatz (Rosenblat et al., 2019; Storoschuk et al., 2025).
Tabelle 1: Adaptiert nach Bi et al. (2026), Rosenblat et al. (2019) und Storoschuk et al. (2025). Ergänzende physiologische Parameter nach Gastin & Suppiah (2026) und Neufer (1989).
| Modell | Zone | Intensitätsbereich | HFmax (%) | HRR (%) | RPE (6–20) | Physiologischer Marker / Merkmal |
| 3-Zonen- Modell | Zone 1 | Niedrig | < 55% | < 40 % | < 11 | Unterhalb LT1/VT1; "Talk Test" positiv |
| Zone 2 | Moderat | 55 – 85 % | 40 – 80 % | 11 – 16 | Zwischen LT1/VT1 und LT2/VT2 | |
| Zone 3 | Hoch | ≥ 90 % | ≥ 80 % | ≥ 16 | Oberhalb LT2/VT2; anaerob dominant | |
| 5-Zonen- Modell | Zone 1 | Sehr leicht | < 50 % | - | 6 – 8 | Regeneration; minimale Stoffwechselbelastung |
| Zone 2 | Leicht | 50 – 60 % | ~ 40 % | 9 – 11 | Aerobe Basis; Fettstoffwechseltraining | |
| Zone 3 | Moderat | 60 – 75 % | ~ 50-60 % | 12 – 14 | "Schwellentraining"; angenehm anstrengend | |
| Zone 4 | Intensiv | 75 – 90 % | ~ 70-80 % | 15 – 16 | Erhöhte Atemfrequenz; Laktat steigt an | |
| Zone 5 | Maximal | > 90 % | > 80 % | > 17 | Grenzbereich; maximale Ausbelastung |
4. Der Ruhepuls (HFrest)
Der Ruhepuls ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute, wenn du dich in einem Zustand vollkommener körperlicher Ruhe befinden. •
- Anpassung durch Training: Regelmäßiges Ausdauertraining führt dazu, dass dein Herz kräftiger wird und pro Schlag ein größeres Volumen an Blut durch den Körper pumpen kann – das sogenannte Schlagvolumen steigt (Neufer, 1989).
- Warum er sinkt: Da das Herz durch das Training effizienter arbeitet, muss es im Ruhezustand weniger oft schlagen, um die Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen (Kubukeli et al., 2002). Ein sinkender Ruhepuls ist daher eines deutlichsten Anzeichen dafür, dass sich deine kardiovaskuläre Fitness verbessert (Mølmen et al., 2025).
- Ermittlung: Miss deinen Puls am besten morgens unmittelbar nach dem Aufwachen, noch bevor du aufstehst.
5. Der Maximalpuls (HFmax)
Der Maximalpuls ist die höchste Frequenz, mit der dein Herz unter extremer, erschöpfender körperlicher Belastung schlagen kann.
- Stabilität: Im Gegensatz zum Ruhepuls verändert sich der Maximalpuls durch Training im Grunde nicht (Neufler, 1989). Er ist eine individuelle Konstante, die primär von deinen Genen und Alter abhängt (Laursen & Jenkins, 2002).
- Einfluss des Alters: Mit zunehmendem Alter sinkt der Maximalpuls natürlicherweise allmählich ab (Mølmen et al., 2025).
- Direkte Ermittlung: Der präziseste Weg ist ein stufenweiser Belastungstest, der bis zur vollen Ausbelastung durchgeführt wird. Dabei wird die Intensität auf einem Ergometer oder Laufband so lange gesteigert, bis die Belastung nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
- Indirekte Ermittlung: In der Praxis werden oft altersbasierte Formeln verwendet (z. B. 220 minus Lebensalter). Die Wissenschaft betont jedoch, dass solche Standardwerte individuelle physiologische Unterschiede, wie die spezifische Leistung an den Schwellen, oft nicht genau abbilden können (Rosenblat et al., 2019).
6. Herzfrequenzreserve (HRR)
Dies ist die Differenz zwischen deinem Ruhepuls und Maximalpuls. Die Berechnung von Trainingszonen nach der Karvonen-Formel nutzt diesen Wert, um das Training individuell an Ihren aktuellen Fitnesszustand anzupassen (Bi et al., 2026). •
- Vorteil: Wenn du fitter wirst und dein Ruhepuls sinkt, passt sich deine Trainingsvorgabe automatisch an (Neufer, 1989).
- Die Herzfrequenzreserve beschreibt die verfügbare Spanne zwischen deinem Ruhepuls und Maximalpuls.
- Berechnung: Die Formel lautet (Bi et al., 2026): HRR= HFmax - HFrest
- Bedeutung: Dieser Wert gilt als validerer Indikator für die tatsächliche Stoffwechselbelastung als die reine maximale Herzfrequenz. Da dein Ruhepuls durch Training sinkt, der Maximalpuls aber stabil bleibt, vergrößert sich Ihre Reserve bei steigender Fitness, was eine dynamische Anpassung des Trainings ermöglicht (Neufer, 1989).
6. Herzfrequenzvariabilität (HRV)
Die HRV beschreibt die zeitlichen Schwankungen zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. In der Trainingslehre wird die HRV als ein wichtiger Indikator für die Funktion des autonomen Nervensystems und zur Bestimmung der sogenannten Trainingsbereitschaft (Athlete Readiness) eingesetzt (Bi et al., 2026).
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass gezieltes Ausdauertraining die nächtliche HRV bei zuvor untrainierten Personen steigern kann (Nummela et al., 2016). Ein Anstieg der HRV gilt dabei oft als Zeichen für eine verbesserte kardiovaskuläre Fitness und eine effektive Verarbeitung von Trainingsreizen (Bi et al., 2026).
Umgekehrt können Faktoren wie Stress oder akuter Schlafmangel die Herzfrequenzparameter negativ beeinflussen, was die Überwachung der HRV zu einem wertvollen Werkzeug für das Regenerationsmanagement macht (Craven et al., 2022). Durch die Berücksichtigung dieser Werte kann die Trainingsbelastung präziser an den aktuellen physiologischen Zustand der Trainierenden Person angepasst werden (Bi et al., 2026).
7. Bewegungsökonomie
Die Ökonomie beschreibt, wie viel Energie (Sauerstoff) du benötigst, um eine bestimmte Geschwindigkeit oder Leistung aufrechtzuerhalten (Bi et al., 2026).
- Einfach gesagt: Wie sparsam ist dein Kraftstoffverbrauch? Eine ökonomischer Läuferin braucht bei gleichem Tempo weniger Sauerstoff als eine unökonomische (Bi et al., 2026).
8. Trainingsbelastung (Training Load) Die Belastung ist das Produkt aus Intensität und Volumen. Sie ist der entscheidende Faktor für körperliche Anpassungen wie die Neubildung von Mitochondrien (Mølmen et al., 2025).
- Wichtig: Eine hohe Intensität kann ein geringeres Volumen teilweise kompensieren und umgekehrt (Mølmen et al., 2025).
9. RPE (Rating of Perceived Exertion) / Borg-Skala
Die RPE-Skala (Rating of Perceived Exertion) ist ein wissenschaftlich validiertes Instrument zur Quantifizierung der subjektiv wahrgenommenen Anstrengung während einer körperlichen Belastung (Rosenblat et al., 2019). In der Sportwissenschaft und Physiotherapie dient sie als wichtige Methode, um die Trainingsintensität individuell zu steuern, da sie oft präziser auf die tatsächliche physiologische Beanspruchung reagiert als pauschale Herzfrequenzformeln (Rosenblat et al., 2019). Die Skala wurde ursprünglich so konzipiert, dass der angegebene Wert multipliziert mit 10 etwa der aktuellen Herzfrequenz eines durchschnittlichen gesunden Erwachsenen entspricht (z. B. RPE 13 ≈ 130 Schläge/Minute).
Tabelle 2 zeigt eine detaillierte Aufschlüsselung modifiziert nach Borg (1982).
| RPE | Intensität | Beschreibung | Sprechen möglich? | Trainingsbereich |
| 6-9 | Sehr leicht | Völlige Ruhe bis minimale Aktivität | ohne Probleme | Regeneration |
| 10-11 | Leicht | Lockeres Training, erste Belastung spürbar | ohne Probleme | Grundlagenbereich |
| 12-13 | Moderat | Etwas anstrengend, aber gut kontrollierbar | kurze Sätze möglich | Zone 2 |
| 14-15 | Moderat- hoch | Deutlich anstrengend, aber noch stabil durchhaltbar | eingeschränkt | MVICT |
| 16-17 | Hoch | Sehr anstrengend, nahe an der Leistungsgrenze | kaum möglich | Übergang zu HIIT |
| 18-19 | Sehr hoch | Extrem belastend, nur kurz haltbar | nicht möglich | HIIT / SIT |
| 20 | Maximal | Absolute Erschöpfung | nicht möglich | Ausbelastung |
(MVICT = Moderate-to-Vigorous Intensity Continuous Training; HIIT = High-Intensity Interval Training; SIT = Sprint Interval Training)
10. Der Talk Test (Sprechtest)
Der Sprechtest ist ein einfaches, aber effektives Werkzeug zur Intensitätssteuerung im Alltag (Storoschuk et al., 2025). Befindest du dich in der sogenannten Zone 2, solltest du in der Lage sein, eine bequeme Unterhaltung in ganzen Sätzen zu führen (Storoschuk et al., 2025; Quinn & Coons, 2011). Sobald das Sprechen aufgrund der Atemfrequenz schwierig wird, verlässt du den aeroben Basisbereich.
11. Laktatschwellen (LT1 und LT2)
Dein Körper produziert bei Belastung Laktat (Milchsäure), wobei zwei Schwellenwerte zentral sind:
- LT1 (Erste Laktatschwelle): Der Punkt, an dem der Laktatspiegel im Blut erstmals leicht anzusteigen beginnt, oft bei etwa 1,7 bis 2,0 mmol/L. Training in diesem Bereich gilt als aerobe Basis (Storoschuk et al., 2025; San-Millán & Brooks, 2018).
- LT2 (Zweite Laktatschwelle): Auch als anaerobe Schwelle bekannt. Oberhalb dieses Punktes steigt das Laktat exponentiell an, was zu schneller Ermüdung führt (Bi et al., 2026; Skinner & McLellan, 1980).
12. Ventilatorische Schwellen (VT1 und VT2)
Diese Schwellen basieren auf der Atmung und trennen die drei Intensitätszonen voneinander (Rosenblat et al., 2019). VT1 markiert den Übergang von niedriger zu moderater Intensität, während VT2 den Beginn der hohen Intensität darstellt, in der der Körper die anfallende Säure nicht mehr vollständig kompensieren kann (Rosenblat et al., 2019).
13. Critical Power (CP) und W'
- Critical Power (Kritische Leistung): Die höchste Intensität, die theoretisch über einen langen Zeitraum ohne vorzeitige Erschöpfung aufrechterhalten werden kann (Gastin & Suppiah, 2026; Monod & Scherrer, 1965). Sie gilt als wichtiger Marker für die Ausdauerleistungsfähigkeit.
- W' (W-Prime): Eine Konstante, die die endliche Energiemenge beschreibt, die Sie oberhalb Ihrer Critical Power noch abrufen können, bevor die Muskeln endgültig ermüden (Gastin & Suppiah, 2026).
14. Vmax und Tmax
- Vmax: Die niedrigste Laufgeschwindigkeit (oder Leistung), bei der du deine maximale Sauerstoffaufnahme erreichst (Laursen & Jenkins, 2002; Bi et al., 2026). Sie dient oft als Zielintensität für Intervalle (Laursen & Jenkins, 2002).
- Tmax: Die Zeitdauer, die du bei deiner individuellen Vmax-Geschwindigkeit bis zur Erschöpfung durchhalten kannst (Laursen & Jenkins, 2002; Billat et al., 1994). Für effektive HIIT-Sitzungen wird oft eine Intervalldauer von 50 % bis 60 % deiner persönlichen Tmax empfohlen (Laursen & Jenkins, 2002; Hill & Rowell, 1997).
Im Teil 2 stellen wir verschiede Trainingsmodelle vor und zeigen dir, wie du den Einstieg in das Training gestalten kannst.
6. Literaturverzeichnis
Borg, G. (1982). Psychophysical bases of perceived exertion. Medicine & Science in Sports & Exercise, 14(5), 377–381.
Bi, Z., Yin, M., Xu, K., Marcotte-Chénard, A., Zhong, Y., Gu, Z., Vollaard, N., Metcalfe, R., Nassis, G., Girard, O., Bishop, D., & Li, Y. (2026). One size does not fit all: A meta-analysis of 115 trials comparing high-intensity interval and moderate-to-vigorous-intensity continuous training across diverse participants, protocols, and outcomes. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports.
Craven, J., McCartney, D., Desbrow, B., Sabapathy, S., Bellinger, P., Roberts, L., & Irwin, C. (2022). Effects of acute sleep loss on physical performance: A systematic and meta-analytical review. Sports Medicine, 52(11), 2669–2690.
Gastin, P. B. (2001). Energy system interaction and relative contribution during maximal exercise. Sports Medicine, 31(10), 725–741.
Gastin, P. B., & Suppiah, H. T. (2026). Anaerobic and aerobic energy system contribution during maximal exercise: A systematic review. Sports Medicine.
Jacobs, R. A., Flück, D., Bonne, T. C., Bürgi, S., Christensen, P. M., Toigo, M., & Lundby, C. (2013). Improvements in exercise performance with high-intensity interval training coincide with an increase in skeletal muscle mitochondrial content and function. Journal of Applied Physiology, 115(6), 785–793.
Kubukeli, Z. N., Noakes, T. D., & Dennis, S. C. (2002). Training techniques to improve endurance exercise performances. Sports Medicine, 32(8), 489–509.
Laursen, P. B., & Jenkins, D. G. (2002). The scientific basis for high-intensity interval training: Optimising training programmes and maximising performance in highly trained endurance athletes. Sports Medicine, 32(1), 53–73.
Mølmen, K. S., Almquist, N. W., & Skattebo, Ø. (2025). Effects of exercise training on mitochondrial and capillary growth in human skeletal muscle: A systematic review and meta-regression. Sports Medicine, 55, 115–144.
Neufer, P. D. (1989). The effect of detraining and reduced training on the physiological adaptations to aerobic exercise training. Sports Medicine, 8(5), 302–321.
Rosenblat, M. A., Perrotta, A. S., & Vicenzino, B. (2019). Polarized vs. threshold training intensity distribution on endurance sport performance: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Journal of Strength and Conditioning Research, 33(12), 3491–3500.
Storoschuk, K. L., Moran-MacDonald, A., Gibala, M. J., & Gurd, B. J. (2025). Much ado about Zone 2: A narrative review assessing the efficacy of Zone 2 training for improving mitochondrial capacity and cardiorespiratory fitness in the general population. Sports Medicine, 55, 1611–1624.
Van Hooren, B., Aagaard, P., & Blazevich, A. J. (2024). Optimizing resistance training for sprint and endurance athletes: Balancing positive and negative adaptations. Sports Medicine, 54, 3019– 3050.
Haftungsausschluss
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und gibt den aktuellen fachlichen Wissensstand verständlich wieder. Er ersetzt keine individuelle physiotherapeutische oder ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Beschwerdebilder können sich ähneln, die richtige Vorgehensweise hängt aber immer vom Einzelfall ab. Bei starken, plötzlich auftretenden oder über längere Zeit anhaltenden Beschwerden sowie bei Warnzeichen wie Taubheit, ausgeprägter Schwäche, Fieber oder nächtlichen Ruheschmerzen wende dich bitte zeitnah an eine Ärztin, einen Arzt oder an unsere Praxis. Übungen und Belastungsempfehlungen aus diesem Text bitte nicht eigenständig bei akuten Verletzungen anwenden, ohne sie vorher fachlich abklären zu lassen.
